ABOUT
ÜBER MICH

Zwischen Bergen, Licht und dem augenblick
hey, ich bin
michael kihm.
Meine fotografische Reise begann nicht in einem Dunkelkammer-Labor, sondern 2022, als ich aus dem Saarland hierher zog: mitten in den Nationalpark Hohe Tauern. Ich habe keine große Kamera-Vergangenheit, nur eine überwältigende Faszination für die Wildnis und ihre stillen Bewohner.
Ich startete mit einer Fuji X-T5, einer tollen Kamera, die mich sofort begeistert hat. Doch schnell wurde klar: Mein Herz schlägt für Vögel und scheue Wildtiere. Also brauchte ich mehr Brennweite und Schärfe, um ihnen wirklich gerecht zu werden.
Mein jetziges Setup – die R6 II mit dem RF 200–800 mm – sind heute mein treuer Begleiter.
Ich liebe es, draußen zu sein, zu beobachten und geduldig zu warten. Jede Begegnung ist anders, kein Bild gleicht dem anderen. Und genau das ist für mich Fotografie: Aufmerksam sein – und den Augenblick teilen.

UP CLOSE WITH THE UNTAMED.
Wildlife – up close with the untamed
Wildlife – das ist nicht nur das Leben der Wildtiere. In dem Wort stecken zwei Begriffe, die einander spiegeln: life und wild. Das eine steht für das Lebendige, das Wandelbare, das, was sich bewegt und vergeht. Das andere für das Ungezähmte, Ursprüngliche, Unberechenbare. Zusammengesetzt werden sie zu einer Einladung, das Leben selbst als etwas Echtes und manchmal Wildes zu begreifen – etwas, das sich nicht vollständig planen lässt, das uns überrascht, berührt, manchmal überfordert – und gerade darin schön ist.
Up close with the untamed bedeutet für mich, diesem Ungezähmten wirklich zu begegnen – draußen in der Natur, aber auch in uns selbst. Es geht darum, Nähe zuzulassen, ohne sie zu erzwingen. Still zu werden, aufmerksam, geduldig. Wer fotografiert, merkt schnell: Gute Bilder entstehen nicht durch Technik allein, sondern durch Wahrnehmung. Man muss sich einlassen, aushalten, warten. Und in diesem Warten passiert etwas – der Blick verändert sich. Man wird ruhiger, wacher, offener.
Das Ungezähmte ist für mich kein Gegensatz zu Kultur oder Zivilisation. Es erinnert uns vielmehr daran, dass beides aus derselben Quelle stammt. Wenn wir all das ablegen, was uns vom Wesentlichen trennt – das Rauschen unserer heutigen Gesellschaft, das Streben nach Kontrolle, die permanente Ablenkung –, entsteht Raum für etwas anderes: Einfachheit, Präsenz, Echtheit. Ein Tier ist frei von all dem. Es ist einfach da – ganz im Moment, unverstellt. In dieser Erkenntnis liegt etwas, das für einen Moment den Schleier hebt und uns an das erinnert, was wir im Alltag so leicht verlieren: Klarheit, Ruhe, Wahrhaftigkeit.
In meinen Fotokursen geht es nicht um Rekorde oder perfekte Aufnahmen. Es geht darum, Sehen zu lernen. Wirklich zu sehen. Die Kunst des Hinschauens ist eine Schule der Wahrnehmung – und manchmal auch der Demut. Denn Fotografie kann mehr, als die Welt zeigen. Sie kann sie fühlbar machen. Und genau dort, wo das Wilde und das Lebendige sich begegnen, wo wir nah dran sind am Ungezähmten – dort beginnt für mich das, was wildlife wirklich bedeutet.

meine fotokurse
Willst du näher ran – ans Wilde, ans Leben?
Die Faszination, die mich 2022 hier in den Nationalpark Hohe Tauern zog, möchte ich nun weitergeben. In meinen Fotokursen geht es nicht um Rekorde oder perfekte Aufnahmen. Die Kamera ist dabei nur ein Werkzeug. Das Entscheidende passiert davor: im Wahrnehmen, im Warten, im Staunen.
Gemeinsam draußen unterwegs zu sein, zu beobachten, zu lernen, ruhig zu werden – das ist für mich der Kern. Wenn du Lust hast, selbst wieder neugierig zu werden und die Welt mit anderen Augen zu sehen, dann komm mit.
